Freitag , 25 Juli 2014
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VfB mit Doppelschlag – Freiburg tief im Abstiegskampf

Vedad Ibisevic (l) erzielte bereits in der 9. Minute das 1:0 für den VfB Stuttgart. Foto: Patrick Seeger

Angeführt von Youngster Timo Werner hat der VfB Stuttgart das Desaster von Dortmund weggesteckt und dem SC Freiburg den nächsten Tiefschlag verpasst.

Mit einem eiskalten Doppelschlag binnen 83 Sekunden stellten Vedad Ibisevic (9.) und Werner (10.) früh die Weichen zum 3:1 (2:0) im badisch-schwäbischen Nachbarschaftsduell in der Fußball-Bundesliga. Der gerade eingewechselte Mike Hanke (78.) erzielte zunächst den Anschlusstreffer, ehe der 17-Jährige Werner mit seinem zweiten Torerfolg in der 82. Minute zum Stuttgarter Matchwinner wurde. Bundestrainer Joachim Löw unter den 23 700 Zuschauern auf der Tribüne im Breisgauer Dauerregen sah den jüngsten Doppeltorschützen der Bundesliga.

Während die Stuttgarter mit ihrem neuen Trainer Thomas Schneider als Tabellen-Achter mit nunmehr 16 Punkten auf Tuchfühlung zu den internationalen Plätzen liegen, gehen die Freiburger ganz schweren Zeiten entgegen. Drei Tage nach der Nullnummer in der Europa League mit der schwachen Vorstellung in Estoril belegt das Team von Trainer Christian Streich punktgleich mit dem Vorletzten Eintracht Braunschweig nur den Relegationsplatz. Die Doppelbelastung fordert trotz aller Rotations-Bemühungen scheinbar ihren Tribut.

Streich veränderte sein Team erneut, diesmal auf sieben Positionen. Trotzdem hatten die Hausherren zunächst zwei gute Möglichkeiten durch Admir Mehmedi und Matthias Ginter. Doch dann zeigte Ibisevic bei seinem 13. Pflichtspieltreffer in dieser Saison einmal mehr seinen Torriecher. Der Bosnier entwischte Christian Günter und verwertete eine mustergültige Flanke des auftrumpfenden Christian Gentner.

Den Freiburgern blieb nicht einmal Zeit, den Ärger runterzuschlucken, da schlug VfB-Juwel Werner zu. Mit einer feinen Einzelaktion düpierte der 17-Jährige Gelson Fernandes und Ginter. Danach jubelte er über seinen zweiten und später dritten Bundesliga-Treffer. Damit ist Werner der jüngste Spieler, der drei Bundesliga-Tore auf seinem Konto hat. In der 85. Minute wurde er dann ausgewechselt.

Der VfB hatte somit im fünften Spiel in Folge in der Anfangsviertelstunde getroffen. Zuletzt in Dortmund gab es nach dem Führungstor eine 1:6-Blamage, diesmal ließen die Stuttgart nichts anbrennen. Zwar fingen sich die Freiburger, doch wie schon zuletzt in der Europa League fanden die Breisgauer keine Abstimmung in ihrem Spiel. Vieles blieb Stückwerk und Streich muss sich allmählich fragen, ob er seiner Mannschaft mit der teils heftigen Rotation einen Gefallen tut.

Als Mehmdi in der 24. Minute aus minimaler Entfernung über das Tor von Sven Ulreich zielte, schien noch etwas zu gehen. Die Stuttgarter taten in dieser Phase nicht mehr als nötig. Vor allem Mehmedi war es, der für Gefahr sorgte. Nach der Pause kamen die Freiburger auf dem tiefen Boden besser in Schwung. Ulreich glänzte in der 59. Minute beim Kopfball von Ginter und war auch ansonsten ein sicherer Rückhalt in der Sturm-und-Drang-Phase der Freiburger. Eine Minute nach seiner Einwechslung machte es Hanke noch einmal spannend. Doch wenig später lief Werner erneute allen davon.

 

 

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