Mittwoch , 23 Juli 2014
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Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik

Deutlich ist ein Fluch von den Lippen Manuel Neuers abzulesen. Foto: Boris Roessler

Die Spieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nach dem 3:3 gegen Paraguay in der Einzelkritik.

Neuer: Deutlich war sein Fluch von den Lippen abzulesen: «Leck mich am A.» Von der Abwehr im Stich gelassen, schuldlos an den Gegentoren.

Lahm: Im 99. Länderspiel nicht im dynamischen Bayern-Modus. Nach vorne fehlte die Wirkung, in der Defensive kein großer Stabilisator.

Mertesacker: Konnte das Abwehr-Chaos auch nicht ordnen. Im Aufbauspiel nur Sicherheitspässe. Zur Halbzeit für Boateng raus.

Hummels: Au weia. Böse Stellungsfehler bei den Gegentoren eins und drei. Immerhin sein langer Pass auf Müller zum 2:2 war sehenswert.

Schmelzer: Die Abstimmung mit Nebenmann Hummels passte nicht. Ließ sich in den Zweikämpfen oft überraschen. Nach vorne zu wenig.

Khedira: Dynamischer Balleroberer und Passgeber – leider auch in die falsche Richtung mit einem unfreiwilligen Assist beim 2. Gegentor.

Gündogan: Bitter: Nach dem 2. DFB-Tor und einer Rettungstat auf der Linie machte der Rücken doch nicht mit – für Lars Bender raus (26.).

Müller: Der Münchner brauchte eine halbe Stunde, um ins Spiel zu finden. Gutes Näschen vor dem 2:2. Schoss freistehend ein.

Özil: Dem Real-Star war die fehlende Praxis anzumerken. Leistete sich ungewöhnlich viele Ballverluste. Noch nicht in Bestform.

Reus: Der Infekt war rechtzeitig auskuriert. Zeigte manch Dribbling. Vergab aber beste Chancen frei vorm Gäste-Torwart (23./27.).

Klose: Das Rekordtor Nr. 68 wollte in der Heimat einfach nicht gelingen. Vergab drei gute Chancen. Nach 54 Minuten für Gomez raus.

Lars Bender: Kam früh für Gündogan. Stopfte Löcher und empfahl sich nicht nur durch das Ausgleichstor erneut als Sechser-Alternative.

Boateng: Konnte sich auf der Lieblingsposition im Abwehrzentrum kaum auszeichnen. Paraguays Angreifer hatten die Arbeit schon eingestellt.

Gomez:Der Neu-Italiener kam kurz nach der Pause für Klose. Gute Kopfball-Chance (58.). Ansonsten fehlte die Spritzigkeit.

Podolski: Kam eine halbe Stunde vor Schluss für Reus und zeigte im 111. Länderspiel mit großen Einsatz: Ich bin noch da!

Schürrle: Der Neu-Engländer durfte noch neun Minuten versuchen, das Spiel zu wenden. 25. Länderspiel.

Jansen: Kam kurz vor Schluss für Schmelzer und hatte noch zwei Kopfballchancen in der Nachspielzeit.

 

 

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