Mittwoch , 16 April 2014
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FIFA-Experten: Powerfußball bringt bei WM keinen Erfolg

Oliver Bierhoff wird in seiner Einschätzung bestätigt, dass bei der WM südamerikanische Teams im Vorteil sind. Foto: Thomas Eisenhuth

Oliver Bierhoff wird in seiner Einschätzung bestätigt, dass bei der WM südamerikanische Teams im Vorteil sind. Foto: Thomas Eisenhuth

Bei der WM 2014 kann man nach Ansicht von FIFA-Experten mit dem von Bayern München und Borussia Dortmund im Champions-League-Finale praktizierten Powerfußball nicht den Titel gewinnen.

«Ich glaube, dass die Bedingungen in Brasilien das Tempo bestimmen werden. Man wird nicht viel Pressing sehen», sagte der frühere Liverpool-Coach Gerard Houllier als Mitglied der Technical Study Group der FIFA beim Confederations Cups in Rio de Janeiro.

Hohe Luftfeuchtigkeit in einigen Spielorten und lange Reisen würden den Teams viel Kraft rauben, meinte der Franzose. Auch Brasiliens Doppel-Weltmeister Cafu erwartet «viele taktische Änderungen». Houllier bestätigte DFB-Teammanager Oliver Bierhoff in dessen Haltung, dass die südamerikanischen Teams und besonders Gastgeber Brasilien im Vorteil seien. «Wenn man in der Hitze oder im Regen spielt, muss man den Ball sicher in den Fuß spielen können. Deswegen ist Brasilien gefährlich, weil sie daran gewöhnt sind.»

Das Erfolgsrezept bei der WM im kommenden Sommer liege darin, angesichts von Reisen über mehrere tausend Kilometer zwischen den Spielorten mit den Kräften hauszuhalten. «Man braucht eine Strategie», sagte Houllier. Siegen werde das Team, das am schnellsten von Abwehr auf Angriff und umgekehrt umschalten könne.

 

 

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